Titelgrafik
Dienstag, 07. Februar 2012

Währungsrechner

Währungsrechner
Betrag:
Von:
To:


wetter

Keine Termine



Julia, Montmorency Secondary College, Melbourne:
Ich hatte das Glück ein halbes Schuljahr im Ausland zu verbringen. Da ich mich ganz und gar nicht für das Land Amerika interessierte und ich gerne etwas exotischeres ausprobieren wollte, ging meine Reise nach Australien. In die wunderschöne Stadt Melbourne.Die ersten drei Monate meines Aufenthalts habe ich in einem sehr nördlichen Vorort von der Großstadt Melbourne gewohnt. Mein Onkel und seine Frau besaßen dort ein herrliches Haus mit einem riesigen Grundstück. Kängurus sind über unsere Terrasse gehüpft und Adler, sowie Kakadus lebten auf den Felsen und auf den Bäumen um unser Haus herum. Meine ”Familie” bestand aus 3 Hunden, 3 Katzen, 2 Pferden und etlichen Goldfischen und da die Nachbarn zwei Töchter in meinem Alter hatten, habe ich auch in meiner näheren Umgebung immer Gleichaltrige um mich gehabt.

Die Schule, die ich besucht habe, lag ungefähr 20 km entfernt und war für mich nur mit dem Zug zu erreichen. Das war anfangs sehr ungewohnt, aber auch an so was gewöhnt man sich sehr schnell. Meine Schule war staatlich finanziert, aber das heißt in Australien nicht, dass das Niveau niedrig ist. Ich hatte sehr großes Glück mit meiner Schule, meinen Lehrern und vor allem meinen MitschülerInnen. Dadurch dass ich mich sofort für mehrere Nachmittagssporte eingetragen hatte, lernte ich sehr schnell viele Leute kennen und war schon am ersten Wochenende auf einer Houseparty eingeladen! Mein Onkel und meine Tante gingen mit mir zu den Australian Open, zum Formel 1 Rennen im Albert Park und haben mir die Gegend um Melbourne herum gezeigt. In den Osterferien hat mich meine Mutter aus Deutschland besucht und wir sind zusammen für ein paar Tage nach Sydney geflogen. Sydney ist definitiv ein Besuch wert. Denn anschließend ist man verzaubert von den ganzen Eindrücken, die man in dieser lebendigen Stadt gesammelt hat. Nach den Osterferien sind mein Onkel und meine Tante leider umgezogen (300km in Richtung Norden). Ich wollte aber nicht die Schule wechseln, weil ich schon so viele nette Leute kennen gelernt hatte. Deswegen habe ich dann für den Rest meines Australienaufenthaltes in einer Gastfamilie gewohnt. Meine Schule hat mit mir zusammen nach dieser neuen Familie gesucht und mich dadurch stark unterstützt. Das Schöne an meinem neuen zu Hause war, dass ich nun nicht mehr ganz so weit weg von der Schule und somit von meinen Freundinnen wohnte. Im Mai hatte ich dann auch Geburtstag und die Mädels aus meiner Schule hatten für mich eine riesige Geburtstagsparty geplant, für die ein anderes Mädchen sogar ihr Haus zur Verfügung gestellt hat. Wie man sieht, die Gastfreundlichkeit der Australier kennt keine Grenzen! Und ich hatte die schönste Geburtstagsparty, die man sich nur vorstellen kann...

Kurz vor Ende meines Australienaufenthaltes bin ich noch mal für ein paar Tage nach Sydney geflogen und habe an einem Surf Camp teilgenommen.

Ein wunderbarer Abschluss für ein ganz tolles und ereignisreiches halbes Jahr!

 
© 2009 Studying Down Under